Tag 4: Wildcamp nach Parte – Aktse

Der Vorabend im Zelt wurde noch genutzt, um die Eindrücke des ersten Tags auf dem Trail festzuhalten, ein Upload war aber mangels Mobilfunknetz nicht mehr möglich. Und so sollte es auch erstmal bleiben.

Die erste Nacht im Zelt fühlte sich noch etwas ungewohnt an, auch weil das neue Equipment (Zelt und Quilt) erstmal eingeweiht werden wollte.

Erstes Fazit: Equipment gut, Handling desselben noch verbesserungsfähig… Man muss halt üben.

Insgesamt eine durchwachsene Nacht, doch nach einem zünftigen Outdoorfrühstück mit Kaffe (!!!) ging’s dann um kurz nach 9:00 los auf den Trail.

Dank der am Vortag absolvierten, zusätzlichen Strecke standen auch nur gute 16km auf dem Programm. Dazu bestes Wetter und keinerlei körperliche Wehwehchen, beste Bedingungen für Etappe 2.

Auch das Höhenprofil mit lediglich gut 400 Höhenmetern war überschaubar, sodaß wir nach diversen Päuschen und 4 Stunden reiner Laufzeit (die mitlaufende Tracking-App weiß sowas immer ganz genau!) recht entspannt gegen 15:30 am Ufer des Laitaure Sees ankamen.

Gemeinsam mit Liz und Dave, die wir kurz vor dem See eingeholt hatten, beratschlagten wir kurz, ob wir die vor uns liegenden 4km rudern, oder lieber auf die Planmässige Überfahrt mit dem Motorboot um 17:15 warten sollten.

Ein Blick auf die Anlegestelle der Ruderboote genügte: Nur ein Boot da 😕

Das hätte nach den Kungsleden Regeln bedeutet: Zum anderen Ufer rudern, eines der 2 dort liegenden Boote (es gibt immer insgesamt 3 Boote) ins Schlepptau nehmen, wieder zurück zum Start, ein Boot dort lassen und die 4km ein drittes Mal rudern. Wären 12km rudern – Nein Danke 😉

Also war ein wenig Zeit totschlagen angesagt. Nach und nach kamen weitere Hiker dazu, und relativ pünktlich war dann das Tuckern des Außenborders unserer Kungsleden-Fähre zu hören.

Auf der anderen Seite angekommen war’s dann nur noch 1km Fußmarsch bis zur Aktse-Stuga, Zeltaufbau statt 6-Bettzimmer und ein schneller Einkauf im Stuga-Shop folgten.

Wichtigste Errungenschaften: Pasta und Bier!

Funfact: Der Konsum von kaltem Bier ist in Schweden beim Besuch einer Sauna quasi obligatorisch!

Und da die Stuga über eine ebensolche verfügte war das leider nicht zu vermeiden… Man will ja die landestypischen Bräuche auch nicht verletzten 😊

Nach Sauna, Bier und eiskalter Dusche (aber immerhin einer Dusche!) war die Pastaparty in der Stuga Küche dann ein weiterer Höhepunkt eines tollen Tages auf dem Kungsleden. Skol!

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